SF Maravedi

Unser allererster

Geboren: 21.04.2009

Züchter: SF-Trakehner, Simone & Frank Schönbeck

Familie: O66A der Maricka (Heinschke-Setterich)

Pedigree

Maravedi SF ist nicht nur unser allererstes eigenes Zuchtprodukt, er ist auch Mirages erstes Fohlen – ein Erstling in doppeltem Sinne also. Als Vater zeichnet hier Hope of Heaven.

Als wir Mirage 2008 belegten, war der Wunsch nach einem Stutfohlen groß, denn dieses hätten wir in jedem Falle behalten, um so damit eine Stute der Familie der Maricka aus dem Ast der Melodie XI für unsere Zucht behalten zu können. Leider erfüllte uns Mirage diesen Wunsch nicht, dennoch waren wir sehr zufrieden und glücklich als Maravedi SF am 20. April nach einer wirklich schweren Geburt topfit und putzmunter innerhalb kürzester Zeit auf seinen Beinchen stand.

Seine Mutter Mirage ist gesondert protraitiert und so bleibt noch etwas zum Vater zu sagen. Der Schimmel Hope of Heaven war Springsieger der Trakehner Körung 2007, er erhhielt den Sonderehrenpreis für die höchste Note im Freispringen, dabei verkörpert er zusätzlich klaren Trakehner Rassetyp mit gutem Auge und Rahmen sowie leichtfüßiger und schwungvoller Trabbewegung. Der „durchdacht angepaarte Schimmel, der zusätzlich auch mit Typ, Takt und Elastizität punktete, spielte mit den Abmessungen.“

Sein Vater Alaskatraum ist Sohn des legendären Abdullah aus einer Habicht-Mutter und selbst hocherfolgreich über den Stangen unterwegs. Abdullah war Weltcupsieger, bestes Pferd der WM 1986 und Silbermedaillenträger auf der Olympiade in Los Angeles 1984. Habicht war in den Siebzigerjahren eines der erfolgreichsten Trakehner Vielseitigkeitspferde, siegte in internationalen Vielseitigkeiten Kl. S – er war und ist einer der ganz großen Sportvererber!

Die Hope of Heaven-Mutter Hexe v. Symbol brachte die Reservesiegerin des Zweibrücker Freispring-Championats 2005 VPrSt Ljubljana (v. Lac Leman S), den im Dressursport bis M/A erfolgreiche Hale Bob W (v. Atoll) und den im jungen Alter von 8 Jahren bereits im Springsport der Klasse S erfolgreichen Hip Hop Star W (v. Sapros). Ihre Vollschwester Hellena war 2002 für das BuCha (Gelände) qualifiziert. Aus dem direkten Mutterstamm ging ebenso der gekörte Herzberg (4-jährig Landesspringpferdechampion RPS, heute bis Grand Prix erfolgreich in den USA) hervor.

Aus der Trakehnerfamilie der Hannelore (Hollatz-Oberrode) gingen auch der EH Hyllos und der ehemalige Trakehner Springsieger Heldenberg (v. Symbol) hervor, zu dem auch genetisch eine sehr nahe Verwandtschaft besteht.

Symbols Vater Hartung zählte zu den bedeutendsten Springvererbern auch in der rheinischen und schwedischen Zucht. Seine Tochter Brittania brachte die S-Springpferde Bombastique und Better Be Good, seine Tocher Syggi ist Mutter des Elitehengstes Sokrates. Symbol ist mütterlicher Halbbruder zum Siegerhengst 1973, Seeadler v. Habicht, dessen Tochter Herzblatt III wiederum Mutter des Springhengstes Heinrich der Löwe wurde.

Weiter hinten findet man auf Mutterseite Memelruf, Prince Rouge xx und Carajan – noch drei, denen man sicher nicht nachsagen kann, dass sie Ungeschick an den Stangen vererben.

Kleiner Exkurs:

Es hat in der Geschichte zwölf Trakehner gegeben, die an einer Olympiade teilnahmen. Fünf davon entstammten der Pilger-Linie, bei fünf weiteren finden wir ihn im Pedigree. Eine der zwei Ausnahmen ohne Pilgerblut war Abdullah – den wir Gott sei Dank ja bei Maravedi auf Vaterseite haben. So verbindet Maravedis Pedigree „alle“ guten Spring