„Sagt mal, wollt Ihr die eigentlich verkaufen?“…

IMG_2575.. lautete die Anfrage als die kleine Maracanã gerade sechs Tage alt war…. und die Anfrage kam dann auch aus einer „Ecke“, die uns schon sehr zusagte! Familienanschluss und sportliche Förderung gesichert, Trakehner-Menschen mit Buschambitionen, man kennt sich schon seit Jahren über das Internet und trifft sich regelmäßig auf den Trakehner-Veranstaltungen. Bis dann allerdings ein passender Termin zur persönlichen Besichtigung gefunden werden konnte, war es aber schon Juli geworden.

Und dann ist das immer so ne Sache mit den Fohlen…. Der Züchter sieht sie tagtäglich, sieht die besonders strahlenden Momente, in denen sich der Zwerg mal produziert oder einfach mal richtig Gas gibt. Und dann gibt es ja auch die Phasen, da bewegen sie sich nicht so toll, es ist heiß, sie wachsen oder haben schlicht und ergreifend mal keine Lust…. Insofern ist es immer sehr spannend, wenn dann Leute gucken kommen und können sich nur einen kurzen Eindruck vom Pferdekind machen.

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Das nächste Problem bei unseren Pferden ist, dass sie mit einer recht großen Gelassenheit versehen sind. Es fehlt vollkommen am „Kikerikieh“ und schon gar in der heimischen Umgebung! So auch zum Besichtigunszeitpunkt.  Maracanã nahm es gelassen…. Peitschengeraschel, Klatschen und Geklapper konnte nur ihre Mutter Fee beeindrucken. Beim Freilaufen zeigte Maracanã sich aber dann gnädig und drückte doch mal auf den Turbo – zeigte, dass sie galoppieren kann und auch einen besonders guten Schritt hat. Getrabt ist sie in Ordnung. Fast wurde es mal gut, aber dann galoppierte sie doch lieber wieder …. Wir haben Fee dann mal eine Stange auf den Boden gelegt, Fee sprang drüber und die kleine Engel hinterher. Mutiges Fohli!!

Im Umgang und in der Box hat sich die kleine vorbildlich benommen und das Kuschel-Gen nach außen gekehrt. Alles gut… sie eroberte die Herzen!

Weil ein Fohlen ja aber immer in Punkto Reitpferd nur Hoffnung verkörpern kann, haben wir probeweise auf unserem Mirar Platz nehmen lassen, damit ein Gefühl für unsere „Ms“ entstehen kann. Hat gefallen und Spaß gemacht. 🙂

Und so bekam Maracanã am 12. Juli eine neue Familie. Wir geben das Schätzchen in gute Hände ab, in denen das Paket sportliche Förderung mit Familienanschluss stimmt. Dies ist eine sehr große Freude für uns!!! Mit Stolz erfüllt uns zudem die Aussage, dass neben der genialen Abstammung auch unsere stimmige Zucht und die Art, wie wir mit unseren Tieren umgehen und sie aufziehen, Basis für die Kaufentscheidung war.

Wir wünschen Christine und Barbara Albrecht nur Glück, Freude und Erfolg mit der kleinen Weltmeisterin! Ein langes und gesundes Pferdeleben für unsere Maracanã – Die Genetik bringt in jedem Falle die besten Voraussetzungen dazu mit!

Ein Gedanke zu „„Sagt mal, wollt Ihr die eigentlich verkaufen?“…

  1. Wir freuen uns so diese Zaubermaus kennengelernt zu haben und dass wir sie in unserem Familienclan begrüssen dürfen. So wie ihr Pferde züchtet und aufzieht, das ist einfach vorbildlich. Wir werden sicher sehr viel Freude haben mit Maracana – Engelchen – Miss312.

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