Bienvenue Belle Aimée!

07:03 Uhr ging es los, 07:13 Uhr war SIE da. Belle Aimée, BabyBelles erste Tochter, Vater ist der französische Anglo Araber Nathan de la Tour.

Das Stockmaß wies 105 für die kleine Schimmeline aus, die vital und keck nach kürzester Zeit durch die Box hüpfte.

Mit ihrer charmanten Ausstrahlung ist sie ganz Mädchen und hat innerhalb kürzester Zeit alle Herzen erobert.

Heute Nachmittag wird es den ersten Ausflug auf den Platz geben, dann folgen auch Fotos, denn die schnellen Handy-Pics vom heutigen Morgen werden unserer hübschen Dame gar nicht gerecht.

Gute Presse zum neuen Jahr!

Eine schöne Erwähnung fand unsere kleine Zuchtstätte in der Januarausgabe des  DER TRAKEHNERs. Der aufmerksame Leser fand im Übrigen drei Teilnehmer aus unserer Zucht erwähnt: Bel Francaise, Masurenfee und Mirar, der ebenfalls mit „seiner“ Mia in Hessen teilnahm.

Türchen 24 – Frohe Weihnachten!

Hallo liebe Leser, traditionell bin ich es mal wieder, Eure BabyBelle, die das letzte Türchen schreiben darf.

Die Eimerträger haben fertig, der Baum steht – dieses Jahr auch ganz ohne Dramen. 🙂 Morgen gibt es Weihnachtsmash für uns alle. Ich freu mich drauf, denn in meinem Bauch rumpelt es schon ganz schön rum und ich trage auch eine ordentliche Kugel mit mir. Noch drei Monate und dann werde ich wieder Mutter. So wie es sich für die Chefin gehört. Genauso wie ich auch das meiste Futter verdiene. Doof nur, dass die Eimerträger die beiden Fressplätze so weit auseinander stehen haben – da verbrauchst Du beim Hin-und-Her-laufen mehr Kalorien als Du durch beschützen des Platzes sicherstellen kannst. – Naja, was soll es? – Jedem das Seine, Hauptsache mir das Meiste! Blümchen ist auch schon wieder völlig aus dem Leim, obwohl sie erst im Mai Mutter wird, warum sollte ich mich da zurückhalten?

Die letzten 23 Tage habe wir Euch wieder mit auf  eine kleine Erzählreise genommen und unser Kalender war dieses Jahr vielleicht auch was weniger anspruchsvoll als in den Vorjahren – man kann ja auch nicht jedes Jahr das Rad neu erfinden -, wir hoffen aber, dass Ihr trotzdem ein bisschen Spaß mit uns hattet. Es sind mittlerweile so viele Themen rund ums Pferd, die die Gemüter bewegen , da werden selbst kleine Adventstürchen schon manches Mal zum Eiertanz…

Bilder von einem Dreijährigen unter dem Sattel begeistern die Einen und holen aber auch direkt wieder die Anderen auf den Plan, die völlig ungefragt und mahnend den Finger schwenken. Natürlich nur in der besten Absicht!

Und so ist es wohl auch manchem Halter eines alten Pferdes in diesem letzten Sommer gegangen. Die extrem trockene Witterung hat vielen alten Artgenossen sehr zugesetzt und sie wurden extrem dünn. Und zack, da waren sie, die An-der-Weide-Vorbeiläufer, die den dünnen alten Kameraden mit dem Handy ablichteten und das Bild dann direkt mal ins Netz stellten. Natürlich entsprechend kommentiert. Dann kamen die vielen anderen, die es auch besser wussten und auch ganz bestimmt besser machen würden. Schimpfe gab es für den bösartigen Halter, der sein Pferd verhungern ließe und das wohl offenbar auch ganz gezielt, denn der auf dem Bild ebenso erkennbare Kumpel war sehr wohlgenährt. Gewundert hat sich darüber aber erstmal keiner. Im Zweifel für den Angeklagten? – Weit gefehlt! Ich weiß, die Eimerträger haben sich oft Gedanken gemacht, weil ja der alte Sterni trotz allem extra Futter auch so dünn aussah.

Alt werden ist nicht immer schön, aber wer nicht alt werden will, der muss jung sterben. Soll es das sein? – Wie weit ist es denn gekommen, wenn wir nicht mehr leben dürfen, nur weil wir im Alter eben nicht mehr so toll aussehen und vielleicht auch mal was dünner werden? Passen wir dann nicht mehr ins Schönheitsideal, das vom Spaziergänger erwartet wird? So wie die Gurke per Norm nicht mehr krumm sein darf, dürfen wir Vierbeiner nicht mehr dünn sein? Nie? Oder sollen sie uns dann besser hinter verschlossenen Türen halten, damit uns keiner mehr sieht… Also ich weiß nicht….

Die Adventszeit ist eine Zeit, in der man Zeit hat, darüber nachzudenken, wofür es sich lohnt, sich Zeit zu nehmen.

– Gudrun Kropp –

Vielleicht lohnt es sich ja, sich auch die Zeit zu nehmen darüber nachzudenken, ob manche Dinge nicht differenzierter betrachtet werden müssen und es nicht eine bessere Plattform dafür gibt als das www.  Ob es nicht vielen Dingen besser und zielführender wäre, mit den Betroffenen zu sprechen, bevor man ungefragt postet, teilt und kommentiert? Ja vielleicht sogar verurteilt?

In diesem Sinne wünsche ich Euch allen ein Frohes Weihnachtsfest und drücke wie jedes Jahr die Daumen für Euch, dass Ihr genauso tolle Vierbeiner habt, wie wir hier welche sind! Und wenn nicht, dass ihr bald welche findet! Denn denkt immer daran: Man kann ohne Pferde leben, es lohnt aber nicht! Und ohne Trakehner lohnt es noch viel weniger!

Frohe Weihnachten,

Eure BabyBelle

 

Türchen 23 – Nachfolger(in) gesucht…

Das Bild des heutigen Türchens ist sieben Jahre alt und zeigt Frank und Morgenstern beim Ausritt. Ein Jahr später ging Morgenstern dann komplett in Rente, machte nur noch den Onkel für die jungen Hengste.

Ab dem Zeitpunkt fehlte für Frank ein Pferd und seine eh schon nicht exzessiv  betriebene Reiterei kam völlig zum erlahmen. Nun mag man denken, dass ja genug Pferde da sind, um der Reiterei auch weiterhin zu frönen, aber ganz so einfach ist es für den Späteinsteiger und Reitanfänger eben doch nicht. Frank braucht was ganz sitzbequemes mit gutem Nerv und einer gewissen Grundausbildung. Vom Grundsatz her müssten wir einen zweiten Morgenstern backen…

Durch die Züchterei steht fest, dass wir hier einen reinen Weiberhaushalt betreiben und dass sich die Reitpferde aus der Gruppe der Zuchtstuten rekrutieren lassen müssen. BabyBelle wäre vom Sitzkomfort her ideal, aber sie ist schon viel Pferd und die Beziehung der beiden Protagonisten ist hier auch nicht die innigste… 🙂

Fee ist aufgrund der Bewegungen und aufgrund des Schwungs, den sie über den Rücken transportiert nicht für weniger versierte Reiter geeinget. On top hat sie eine gewisse Elektrizität am Bein….

Blümchen wäre ein passendes Modell, aber sie steht als Reitpferd aktuell nicht zur Verfügung, da tragend.

Bleibt noch Franzi, die von Größe und Sitzkomfort gut passen wird. Hier müssen wir gucken, wie die Heimarbeit dann zum Sporteinsatz passen wird und das im Gesamtpaket harmoniert.

Aber es kam jetzt mit dem Flieger natürlich wie es kommen musste, wie könnte es auch anders sein, bei einem Pferd, das von der Optik schon so nah an Morgenstern dran ist. Frank hatte die Woche schon Urlaub, beschäftigte sich was mit dm Flieger, holte ihn gesondert vom Paddock, lies ihn auf dem platz was laufen und tüddelte ein bisschen und versuchte sich schon mal im Video-Filmen, wenn Wetter und Licht es zuließen.

Und zack! Da hat der Flieger mit seinem Wesen Franks Herz geklaut.Weil er alles immer so brav und unaufgeregt erledigt. Und weil er so ein netter Kerl ist! Mit den Menschen und seinen Artgenossen. Er läuft seit ein paar Tagen zusammen mit Oksana, Omari und den beiden Fohlen und er ist einfach nur ein Schätzchen!

Wir haben jetzt begonnen ihn regelmäßig frei laufen zu lassen, er hört schon sehr gut auf die Stimmkommandos. Wir haben ihm auch mal ein Hindernis in den Weg gestellt, das er ohne großes Absperren und  Brimborium direkt sprang. Alles unaufgeregt eben. Das wird ein tolles Ausbildungspferd!

„Das wäre doch das richtige Pferd für mich!“ …. Stimmt, das könnte was werden, aber eigentlich sollen nur noch Stuten dauerhaft bleiben. Und der Flieger weckt durchaus auch schon Begehrlichkeiten bei Pferde-Suchenden im Netz. Wohin die Reise in den nächsten Monaten geht, bleibt wie immer abzuwarten. 😉