Warten auf O…

O… O… O.. – we did it again – Blümchen ist erneut tragend von Negr mit einem Vollgeschwisterchen zu Träumchen.

Anfang Juni wissen wir, ob es ein Okatour oder ein Oka-Hexchen wird.

Vater Negr absolvierte im Jahre 2012 seine 100-tägige Hengstleistungsprüfung im polnischen Starograd Gdanski mit einem Gesamtindex von 121 als 4. von 18 Teilnehmern. Mit einem Dressurindex von 133 und einem Springindex, als Bester der Prüfungsgruppe demonstrierte er deutliche Doppelveranlagung. Im Oktober 2014 wurde er Reservechampion der jungen Dressurpferde in Polen. Wie so häufig bei den sportlichen Vererbern aus dem Osten dominiert Pilger auch dieses Pedigree, hier durch die dreifache Linienzucht auf den Olympioniken Propad und dessen Sohn Aspirant sowie dessen väterlichen Bruder Haakon.

Über die Linie des Pilgers haben wir auf dieser HP bereits umfassend an anderer Stelle geschrieben und deshalb soll hier nur noch erwähnt werden, dass NEGRs Pedigree 46,88% Spezialblut ausweist, auch wenn der erste reine Vollblüter erst in der vierten Generation auftaucht. – Ganz so wie es in Trakehnen von Anfang an praktiziert wurde und deswegen werden wir uns mit dem Thema Spezialblut im Laufe dieses Kalenders auch noch einmal gesondert gedanklich auseinandersetzen.

NEGRs Vater Ajbek zählt zu dokumentierten Leistungsvererbern der polnischen Sportpferdezucht, hat einige bereits in internationalen VS-Prüfungen startenden Nachkommen. Auch in Deutschland konnten bereits zwei seiner Söhne sportlich besonders auf sich aufmerksam machen: Zunächst der mütterliche Halbbruder zum oben genannten Adorator, Avatar.  Avatar war bester Springhengst seiner Körung in 2012 und konnte unter Ben Leuwer bereits Erfolge in internationalen 3* CCI Vielseitigkeitsprüfungen (Arville, Luhmühlen und Kreuth) verbuchen.

Es folgt Kros, der 2016 in Münster Handorf gekört wurde. Im selben Jahr absolvierte er erfolgreich seinen 100-Tage- Test in Polen mit einer Gesamtnote von 8,29 und wurde Gesamtsieger dieser Hengstleistungsprüfung. 2017 bis 2019 startete er hocherfolgreich unter Jens Hoffrogge in Geländepferde- und Springpferdeprüfungen. Mit der Höchstnote 10,0 in der anspruchsvollen Geländepferdeprüfung Klasse L wurde er in Hannover Trakehner Geländepferdechampion 2019. 2020 verbuchte er die ersten Erfolge in Springen der schweren Klasse.

Ajbek selbst war im Jahre 1997 mit hervorragenden Noten Champion des 100 Tage Tests in Polen und wurden dann vom Gestüt Gniezno erworben, wo er Hauptbeschälerstatus einnahm. Eine frühe Verletzung beendete seine Karriere als Springpferd. 2003 wechselte er in den Besitz von Familie Przeczewski in Roznowo, aus deren Zucht auch NEGR stammt.

Negr‘s mütterlicher Stamm wurzelt im polnischen Hauptgestüt Rzeczna und weist eine Linienzucht auf den Olympioniken Poprad aus. Zur Familie zählen

  • die Vielseitigkeitschampionesse von Zoppot 2014 und in CCI**- erfolgreiche Niagara
  • die Finalisten der polnischen Meisterschaften der jungen Springpferde Nikozja und Nomad ( Nomad startete später auch erfolgreich in internationalen Springchampionaten)
  • die Vererber Nektar und Niagara
  • die SLP-Siegerin Nomad
  • und der HLP-Sieger Nefryt.

Geschichte zur Anpaarung