Türchen 13 – Belgabad, alias Turbo und was die letzten Monate so war

Vor knapp acht Monaten, am 20. April eröffnete der kleine Turbo die Wahner Fohlensaison. Von Anfang an ein hoch agiler Busche, mit jeder Faser Hengst und so stark bemuskelt, dass er schon direkt nach der Geburt wie ein zwei, drei Tage altes Fohlen wirkte.

Er entwickelte sich in den letzten Monaten sehr gut, blieb dabei immer der Kraftprotz, so dass er je nach Entwicklungsphase aufgrund seiner Körpermasse fast schon kurzbeinig wirkte, bis er wieder enorm in die Höhe schoss und in einem Atemzug schlanker wurde. Auch das Höhen-Wachstum vollzieht er sehr wenig gleichmäßig: Erst kommt die Hinterhand so hoch, dass er aussieht wie eine Rutsche (und sich auch so bewegt…), dann schiebt die Vorhand nach und just in den Momenten erhascht der Betrachter Blicke auf ein gut veranlagtes Hengstfohlen, bis die nächste Phase wieder zuschlägt. Nicht umsonst heißt es „drei Tage, drei Wochen, drei Jahre“… Weiterlesen

Am Ende des Sommers: Besuch der Landesstutenschau und Impressionen der Youngsters

Am 15. September reisten wir mit unseren Ladies zur Landesstutenschau im Rheinland. Mirage, Belle Surprise II –  beide schon 17 Jahre alt – und Oksana – schon 20 Jahre alt -starteten alle in der Ehrenklasse, eine Klasse, die nicht gesondert rangiert wird, die einzelnen Stuten erfahren jeweils eine ausführliche Besprechung.

Diese Besprechung nahm Herr Gehrmann vor und ging ausführlich auf die Qualitäten der jeweiligen Dame ein. Belles bedeutende Schulter-Hals-Formation, Mirages Lanbeinigkeit und Oksanas überragende Konstitution – keiner wollte glauben das unser altes Mädchen schon 20 Lenze zählt. Die junge Läuferin kam ordentlich ins Schwitzen, als Oksana noch einmal zeigen wollte, was in ihr steckt.

Selbstverständlich waren die Fohlen mit von der Partie, auch sie konnten Zuschauer und Zuchtleitung überzeugen. Locker und vom Fleck weg bewegten sich alle drei, zeigten viel Selbstbewustsein und Charme, Belgabad braucht wohl das große Publikum, denn er war der größte Angeber von den dreien. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um ein paar Fotos zu schießen, nachdem wir wieder zu Hause angekommen sind.

Belgabad, alias Turbo – sechs Monate alt:

 

Mirar, ehemals Schmali, nun ein properer junger Kerl – fünf Monate alt:

Und last but not least: Oka-Blümchen, unsere Püppi mit vier Monaten:

 

Prämienfohlen, großes Publikum und ein schönes Sommerfest

Am 28.07. fand unser Fohlentermin in Wahn statt und gut 100 Gäste durften wir zu diesem Event begrüßen. Als Bewertungskommission fungierten Antoon van Osch, Stefan Gebauer und Ute Sander, der geschäftsführende Vorstand wurde durch Peter Heinen vertreten und neue und alte Freunde aus dem ganzen Bundesgebiet waren angereist. Bei nahezu tropischem Klima zeigte sich einmal mehr, dass Fohlenbewertungen Momentaufnahmen sind, denn unsere Fohlen präsentierten sich an diesem Tage bei dem durch die heftigen Regenfälle schweren Boden weit unter ihren Möglichkeiten. Um so schöner, dass es trotzdem für die Prämienpunktzahl von 53 Punkten genügte, aber ein Wehrmutstropfen bleibt vor allem bei Mirar, der seinen überragenden Schritt und seinen lockeren Bergauftrab gar nicht so wirklich zeigen wollte. Lediglich im Galopp kam er annähernd an seine Qualität heran und erhielt hier die Note acht.

Die Veranstaltung haben wir mit einer kleinen Demonstration „Zuchtziel – Rittiges, leistungsbereites und vielseitiges Pferd“ begonnen. Unser 20-jähriger Morgenstern glänzte in einer weiteren Disziplin seiner Laufbahn: Volti-Pferd für die erst vierjährige Hannah. Dem Paar flogen die Herzen zu, Begeisterung bei den Pferdeleuten aufgrund des tollen Interieurs von Morgenstern und Bewunderung bei Jung und Alt für Hannah, die vor einem so großen Publikum zeigen wollte, was sie alles schon gelernt hat. Und wenn Englein reiten, scheint die Sonne – die beiden wischten die Wolken weg und die Fohlen hatten Ihren Auftritt.

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Und immer wieder Sixtus!!

Das Bundesturnier in Hannover ist vorüber, rückblickend hörten wir einen Namen immer und immer wieder in den Abstammungen der sportlich erfolgreichen Pferde: SIXTUS! Als Vater oder Großvater, Sixtus stand in vielen Abstammungen an vorderen Stellen. So auch beim frisch gekürten Champion der Vielseitigkeitspferde, ILIAS. Der fünfjährige Sohn des Sixtus aus einer Kalistos x Mutter war bereits mehrfach platziert in Eignungsprüfungen, Spring- und Geländepferdeprüfungen der Klasse A, Geländepferdeprüfungen der Klasse L sowie in Vielseitigkeitsprüfungen der Klasse A. Damit war er bereits qualifiziert für das Bundeschampionat der Geländepferde 2012 in Warendorf.

Sixtus‘ Nachkommen bestätigten uns einmal mehr in unserer Anpaarungsentscheidung 2011, denn Sixtus bedeutet Sport im Blut, Leistung und Vielseitigkeit. Belgabad gratuliert seinem Halbbruder ganz herzlich und drückt für Warendorf die Hufe. Unsere Wünsche gehen an die Züchter und Besitzer von ILIAS, Karl-Heinz und Edith Kesser (Rhld.-Pf.)