Türchen 18 – Ein kurzer Blick auf den Schöngeist

Seit ein paar Tagen ist Bel Animo – der Schöngeist – wieder daheim und wird bis ca. März hier bleiben. Danach geht es noch mal auf 24h-Weide bis wir dann im Sommer entscheiden, wohin dir Reise geht. Ob es als Hengst oder als Wallach weiter gehen soll.

Bel Animo (v. Titulus aus der Belle Francaise von Icare d‘ Olympe AA) hat sich toll entwickelt. Groß ist er, die 160 cm hat er mit seinen eineinhalb Jahren schon geknackt. Mächtig ist er! Breite Brust, breites Kreuz und starke Knochen, das wird mal viel Pferd. Durch seine Wachstumsschübe hat er Phasen, da läuft er tatsächlich in der gleichen Geschmeidigkeit wie ein Sack Schrauben zu Boden fällt 🙂 …. Da sieht man erst einmal, wie unterschiedliche sich Wachstumsphasen bei einzelnen Individuen auswirken können. Die frohwüchsigen sind viel stärkeren Entwicklungsunterschieden unterworfen, als die, die moderat und langsam wachsen, vielleicht dann aber auch nicht so groß werden oder ihr Endmaß erst spät erreichen.

Altersgemäß ist der Schöngeist natürlich vorwitzig und munter, aber ein ganz braver Schlumpf dabei.

Das tägliche Händling funktioniert ganz undramatisch, Spaziergänge durchs Dorf gehen ebenso lässig wie alles andere auch. Im Sommer hatte er mal eine Phase, da war er tatsächlich was fratzig beim Schmied – man kann es ja mal probieren – , aber diese Phase ist nun auch vorbei.

Er fordert nun auf gleiche weise wie seine Mutter die Streicheleinheiten am Abend ein, nämlich indem er dem Mensch seinen Kopf bei gestrecktem Hals auf die Schulter drückt, die Augen schließt und sich dann entweder den Kehlgang oder den Nasenrücken kraulen lässt. Er mutiert zum echten Genießer.

Wir hätten für das Türchen gerne noch mehr Fotos gemacht, aber natürlich musste der Boden am Wochenende zufrieren und es muste darüber hinaus auch die meiste Zeit regnen. Idealbedingungen also fürs Foto.. Aber für einen kleinen Eindruck vom dick bepelzten Schöngeist im Türchen 18 soll es doch reichen.

Türchen 11 – B… B… B.. Zauberfranzi :-)

Nachdem unser Adventskalender sich dieses Jahr schon zum achten Mal jährt, brauchen wir zur Abstammung unserer Pferde nicht mehr zu referieren. Dies ist zu Genüge geschehen und wir laden alle Erstbesucher herzlich ein, die Suchfunktion zu nutzen. Nachdem wir gestern kurz auf BabyBelle,die in 2019 wieder Mutter wird, schielten, gehört das heutige Türchen Belle Francaise. Oder Zauberfranzi  oder schlicht Franzi – der geneigte Besucher wird bei seiner Suche fündig werden 😉 .

Dieses Jahr sollte es los gehen mit unserer Franzi! Fünfjährig, gerade passend für den Start in Springpferde-Prüfungen. So war der Plan.

Hin und wieder bestimmen ja auch andere berufliche Themen den Tagesablauf und so schien der Mai als realistischer Zeitpunkt Training und Turnierstart aufzunehmen. Und dann war Karen krank. Krankenhaus, völlig out of Order, das komplette Paket! – Nix war es mit reiten.  Und dann wurde es heiß! … So heiß! Und so trocken!!

Lange Rede kurzer Sinn: Bis wir tatsächlich ins Training starteten, wurde es Ende Juli. Training immer auf Zuruf, wenn es mal geregnet hatte, denn so toll die Böden, die richtig viel Wasser vertragen ja auch sind, 2018 waren sie kontraproduktiv. Nicht nur einmal musste das Training ausfallen, weil der Platz  nicht bereitbar war.

Und so nahm Franzi dann tatsächlich bis zu ihrer ersten Springpferde-A im Oktober an vier Trainings teil. 🙂  Davon sprang sie auch wirklich einmal einen kompletten Parcours….

Als sie dann in Köln Weiß an den Start ging, hätten wir es ihr wirklich was weniger glotzig gewünscht. Bei 1 ging es los mit einer roten Planke, 2 folgte auch mit irgendeinem Unterbau… Welle, Gatter, es war alles vorhanden.

Aber sie machte einen super Job, sprang gut und ohne Fehler, was noch etwas fehlte war die letzte Kraft und die Souveränität im Rhythmus zwischen den Sprüngen. Sie hätte die Vorderbeine noch etwas mehr anheben dürfen und sie war auch nach der letzen Wendung sichtlich geschockt, dass da noch ein Sprung kam, denn den hatte sie nicht mehr erwartet. Belohnt wurde das Ganze mit einer 7,0 und damit waren wir mehr als glücklich und zufrieden für den ersten echten Springparcours ihres Lebens.

So darf sie nächstes Jahr dann auch noch Springpferde A gehen. Die Kraft und die bessere Technik wird mit der weiteren Ausbildung schon kommen. Wichtig war, dass die Einstellung stimmte – und das tat sie :-)!!

Kaum begonnen, war die Saison 2018 dann damit auch schon am Ende. Am 28. Oktober ging es mit mir nach Greven zur Trakehner VS-Sichtung. Im Nachgang betrachtet war Greven sicher nicht de richtige Ort für den Einstieg über feste Hindernisse, denn da war gar nichts, wo man das unerfahrene Pferd einfach nur so ein bisschen nett drüber reiten konnte. Darüber hinaus ereilte uns kurz vor Ankunft auf den Trainingsplatz eine sehr traurige Nachricht  – am frühen Morgen war mein Papa gestorben…. Es kam wie es kommen musste, die Nerven beim Reiter lagen blank, Franzi übersprang sich am ersten Baumstamm enorm, erschrak sich brutal vor meinem darauf hin zufassendem Bein und bockte los, als gäbe es kein Morgen mehr. Ich habe wirklich gekämpft, dem Vernehmen nach auch lange erfolgreich, aber schlussendlich musste ich mich der Schwerkraft geschlagen geben: Mit Schwung landete ich im Gevener Sand (und hatte EINE WOCHE lang KÖRPER!!!)

Danach lief es aber besser. Der erste Schreck war verdaut, sie machte einige sehr gute Sprünge und wurde für ihr Vermögen gelobt. Sie ging super durchs Wasser und zog im Galopp mal richtig los, aber dann war auch der Akku leer! Ganz plötzlich merkte man, dass da vor allem geistig gar nichts mehr ging! Genug Neues aufgenommen. Genug gelernt. Es reichte! Zeit Schluss zu machen.

Seitdem hatten wir sie zum Training mal mit auf dem Annaberger Hof, das klappte ganz gut. Ganz anders als bei Fee, die selbstbewusst auch alleine ihr Ding macht, ist bei Franzi das getrennt sein von ihrer Herde, ihren Freunden, ein Thema. Auch mal eben zur Überzeugung „anpieksen“ wenn sie noch nicht in ihrer Situation angekommen ist, funktioniert nicht, denn dann schmeißt sie den Schleudersitz an. Und das dann auch nachdrücklich!

Sie braucht ihre Zeit, sie muss das alles verstehen, dann klappt es gut. Das ist auch etwas, worauf man sich als Reiter einlassen muss. Aber bei all dem macht sie unterm Sattel wirklich viel Spaß! Sie verkörpert das tolle Gesamtpaket aus „sitzbequem und trotzdem spritzig“.

Sicher, das nächste Dressurpferdechampionat wird sie ob ihres Trabes nicht rocken, aber dafür wurde sie auch nicht gezüchtet! Es gibt auf dieser Erde ja eh keinen Parcours, der im Trab gewonnen wird! 😉

Wir freuen uns in jedem Falle auf 2019, denn da nehmen wir sie mal ein bisschen mit. Springpferde- und Geländepferdeprüfungen darf sie ja ohne Limitierung auch sechsjährig noch fein laufen! Ein Ziel ist in jedem Falle das Trakehner Bundesturnier im Juli.

Türchen 8 – Trainingsrunden im Deutsche-Bank-Stadion der Aachener Soers

Nach 14 Jahren Abstinenz wurde doch dieses Jahr tatsächlich erstmalig wieder eine Jahresturnierlizenz beantragt. Zielsetzung waren eigentlich nur die Hunter-Gelände-Prüfungen mit Fee, aber dann fiel das Arabertrunier in Aachen auf. Parallel zum All-Nations-Cup wird dort in der Soers ein Turnier veranstaltet und in den Prüfungen sind auch arabische Partbreds startberechtigt. Der Mindestanteil an ox-Blut muss 12,5 % betragen, bei kurzem Nachrechnen waren somit sowohl Fee als auch Franzi startberechtigt.

Aachen! Da musste dann alleine fürs Feeling genannt werden 🙂 Was für eine grandiose Location. Es lohnte sich schon nur fürs Abreiten hinzufahren.

Am Abend zuvor wurden dann die Turniersachen raus gelegt und auch das Sakko, dass eine Maßschneiderung (vor 16 Jahren…) war, wurde selbstsicher aus dem Schrank gegriffen… und gleich wieder weg gehangen… In der Taille wärs wohl noch gegangen, aber leider bleibt dann auf Dauer das Gebrassel was man hier so hat nicht ganz unbemerkt. Es saß im Schultergürtel doch was spack… und wer will schon sein Come-Back damit besiegeln, dass dem Richtergremium nicht die Leistung, dafür aber die Knöpfe ins Auge springen.. 🙂 Also in aller Frühe noch schnell los zum freundlichen Ausstatter mit dem blauen Pferdekopf und dann ging es ab zum Turnier.

Fee war Freitags dran und lief zwei A-Springen. Zunächst war auch unser Gerät sehr beeindruckt von der Kulisse. Da wurde Fee beim Einreiten ins Stadion doch tatsächlich kurz was schüchtern.

Aber sie machte einen guten Job, in der zweiten Prüfung besser als in der ersten, da schon was energischer auftretend (klar, jetzt kannte sie sich ja schließlich aus). Zwar hatten wir Hindernisfehler – einfarbig bronze-gold war an dem Tag nicht unser Ding, den haben wir in beiden Runden an die Erde getreten – aber summa sumarum waren wir sehr stolz und zufrieden für den (Wieder-)Einstieg ins Turnierleben.

Samstag war Franzi dran, Eignung und A-Dressur waren genannt.

Sie machte einen ganz prima Job, lies sich – obwohl sehr beeindruckt – brav durchs Viereck steuern und ordentlich reiten. Leider vereitelte unser Vorderpferd eine noch bessere Dressuraufgabe, weil es zwischendurch auch völlig blockierte. Als wir dann im Parcours waren gabs die nächste Glanzleistung und das Paar veließ das Stadion… nicht ganz das, was man sich in einer Jungpferdeprüfung wünscht, aber sei es drum, trotz kurzer Irritation in Richtung Ausgang sprang Franzi ihren Parcours brav und fehlerfrei zu Ende – Nur reichte es eben am Schluss dann nur zum vierten Platz.

Aber auch hier waren wir ganz stolz und glücklich und haben uns darüber gefreut einen so schönen Reit-Tag verbracht zu haben. Auf die Dressur haben wir dann aber verzichtet, denn Transport, Abreiten, Aufgabe und Platzierung hatten unsere Franzi doch auch ein bisschen erschöpft und man merkte dass die sprichwörtliche Luft raus war. Da musste man nicht noch eine Prüfung hinterher quetschen und dem Pferd die Freude nehmen. Es wurde also das Aachen-Foto geschossen und nach Hause gefahren.

Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!!

Türchen 7 – Oblivion, von Adorator aus der Oka-Blümchen von Phlox

Das siebte Türchen soll unserem diesjährigen Fohlen gehören: Oblivion. Die Entwicklungsgeschichte des kleinen Fuzzis haben wir auf der Hompepage dieses Jahr sträflichst vernachlässigt, irgendwie „macht man dann mal schnell Facebook“, weil das so bequem ist mit dem Bild-Upload und dem Teilen und überhaupt… aber richtig ist es natürlich nicht, denn sollte jemand etwas zu unserem Obi suchen, wird er wohl mit dieser Homepage anfangen. Deswegen hier sein erstes halbes Jahr im Resümee:

Punktgenau brachte Blümchen am Sonntag den 15.04.2018 ihren zweiten Sohn zu Welt. ~105 cm groß, schick, korrekt, ordentliche Gelenke. Dass er ein Schimmel ist, war von Anfang an zu erkennen.

Der Name Oblivion wurde in Anlehnung an seinen Vater Adorator gewählt. Adorator = Verehrer und Oblivion ist der Verehrer in der Form eines Waldelfen in The Elder Scrolls IV. Die englische Bedeutung haben wir dabei völlig ignoriert und hoffen einfach mal, dass er dennoch nicht in Vergessenheit gerät 😉

Die Geburt war schnell und unkompliziert, lediglich Blümchens Freude über ihr erneutes Mutterglück ließ sie – mal wieder! – eiligst aufspringen, auch wenn der kleine Fuzzi noch nicht gänzlich ins Stroh geglitten war. Die Hinterbeine steckten noch im Geburtskanal als sie schon hoch sprang und sich eiligst und voller brummelnder, aufgeregter Freude zu ihrem Fohlen drehte. Die Nabelschnur riss also sehr frühzeitig und durch das hektische rumdrehen hatten wir dann Wände in schillernder Schlachthaus-Optik. Frisch ging es dann also direkt nachts um eins mit Schwamm und Tuch den Boxenwänden zu Leibe, bevor die Suppe festtrocknen konnte…

Sein Fohlenprogramm erledigte Oblivion formvollendet, begleitet von einer Streber-Blümchen in ihrer erneuten Rolle der Super-Mami. Erstes Aufstehen, Aufsuchen der Milchbar und Absetzen des Darmpechs, alles erfolgte nach Lehrbuch.

Züchterfreude in Reinkulter: Mutter und Kind friedlich schlummernd nach der Geburt. Rechts wacht BabyBelle, links wacht Franzi.

Charakterlich entpuppte sich der kleine Obi dann so ziemlich als das kuscheligste, was wir jemals gezogen haben, vor allem, wenn man die Hengste betrachtet. er genießt es selbst, an den Ohren gezogen zu werden.

Körperlich entwickelte er sich mit Sieben-Meilen-Stiefeln, Blümchen gab gut und genug Milch, schnell stand da ein propperes Kerlchen, der am liebsten im Vollgas unterwegs war. Aber auch die wenigen Momente, die wir ihn mal im Trab betrachten durften, waren sehr, sehr überezeugend!

Un so war es dann auch zur Fohleneintragung: Er erhielt 54,5 Punkten – vergeben durch den Zuchtleiter Lars Gehrmann, der den Galopp als das „Highlights des Tages“ bezeichnete und das phantastisch aktive Hinterbein herausstellte.

Und damit repräsentiert er in allen Attributen seinen Vater, denn Adorator bestach bei seiner Körung ebenfalls mit mit großer Galoppade und viel Mechanik und Aktion im Trab.

Blümchen mal Adorator, das hat sehr gut gepasst und das werden wir auch noch einmal wiederholen. In Türchen 21 im letzten Jahr hatten wir mal die Erwartungen an diese Anpaarung skizziert und sehen sie nun voll und ganz bestätigt.

Was bei Blümchens Kindern auffällt, ist dass man sich in den ersten Wochen die Hälse länger wünschen würde. Das kommt dann mit den Monaten der Entwicklung, aber zu Beginn wirken sie erst etwas stuckig. Das war bei Orik so und nun dieses Jahr auch bei Obi.

In sportlicher Hinsicht glauben wir, dass da mal richtig was draus werden kann. Das Pedigree repräsentiert jede Menge Sport. Über Generationen nur Pferde, die die „dicke“ Tour gelaufen sind. Ein fast ausschließlich osteuropäisches Pedigree. Das ganze gespickt mit genügend Blut … Wir hoffen, er findet seine späteren Förderer im Busch. Denn wir glauben fest daran, dass er da hin gehört. .. Man wird sehen. Bis dahin heißt es ihn gesund groß zu bekommen!

Türchen 4 – Mirages Jungs Maravedi und Mirar

Bei Mirages Nachkommen hieß es ja 2:1 für die Jungs. Und wären Maravedi oder Mirar Stuten gewesen, dann hätten sie uns wohl nicht verlassen. Vielmehr: Wäre Maravedi eine Stute gewesen, hätte es dann Masurenfee und Mirar überhaupt noch gegeben?  – Denn schließlich war Mirage ja gepachtet, verließ uns aber nach Maravedi und kam erst im Folgejahr zurück. 2009 Maravedi, 2011 Masurenfee und 2012 Mirar.

Wie die meisten Hengste wurden auch Mirages Jungs irgendwann zu Wallachen und mussten unserer Züchterstall verlassen. Und bei beiden können wir voller Glück sagen, dass sie ein spitzenmäßiges Zuhause fanden!

MARAVEDI von Hope of Heaven aus der Mirage von Sarafan fand dreijährig, kaum annonciert, einen neuen Besitzer, machte dort trotz seines jungen Alters einen super Job für eine Wiedereinsteigerin und wurde sehr geliebt. Als seine Besitzerin erneut Mutter wurde, gönnte sie ihrem Maravedi Urlaub in Wahn und wir arbeiteten an der weiteren Ausbildung.

Wie das Leben so spielt, stellte sich heraus, dass sich Familie und Pferd eben nicht mehr vereinbaren ließen und Maravedi stand erneut zum Verkauf. Das war etwas, das wir niemals erwartet hatten und das uns auch echt betrübte. Wichtig war allerdings, dass er ein sehr gutes zu Hause findet und das fand er dann auch.

Maravedi wechselte in die Schweiz und ist dort mit seiner Besitzerin in ihrer Freizeit vielseitig unterwegs. Auch die ersten Turniere meisterten die beiden zur Zufriedenheit und so zeigt sich, dass auch eine Second-Hand-Karriere genau das sein kann, was man sich als Züchter eigentlich wünscht. Es ging quasi über Umwege in die Heimat auf Lebenszeit.

MIRAR von Phlox aus der Mirage von Sarafan – unser Schmali – fand seine neue Besitzerin erst fünfjährig, bis dahin allerdings schon erfolgreich bis Springpferde-L. Und je länger wir mit diesem lieben Schlumpf arbeitete, desto sorgsamer wurden wir auch in der Selektion der neuen Besitzer.

Denn so ein Schatz wie er war und auch noch ist, galt es jemanden zu finden, der ihn nicht jedes Wochenende „schrubbt“. Es dauerte, aber dann fand Schmali seine Mia! Seitdem ist er der Prinz auf der Erbse….. 🙂

Stückchen für Stückchen raufen die beiden sich zusammen, fuhren erste Erfolge im Gelände und im Springparcours ein, mit Lisa Hemmer platzierte er sich 2018 in Zeiskam auf dem Silberrang in der Geländepferde A.

Anfang Oktober erreichte uns die tolle Botschaft, dass Mia und Mirar ab 2019 wohl zum Perspektiv-Kader der jungen Vielseitigkeitsreiter in Hessen gehören werden. Wir freuen uns sehr darüber und sind stolz auf unseren Schmali! Denn dass ein sechsjähriger sich von einer jugendlichen Reiterin so bedienen lässt zeugt vor allem für seinen Charakter. Natürlich fragt er hin und wieder wohl auch mal die Konzentration an und verlangt ordentliches Reiten, aber wenn das alles stimmt, dann macht er auch einfach seinen Job.

Wie auch bei Engel werden wir regelmäßig über Schmalis Werdegang informiert und freuen uns sehr darüber! Das alles so hautnah mitverfolgen zu dürfen, ist schon toll und wir sind gespannt darauf, was die beiden in den nächsten Jahren noch alles erreichen werden.

Es ist schön, wenn man für seine Pferde solche neuen Eimerträger findet!!

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an Meike Düsterwald, die uns die Fotos von unserem Schmali auf dem Trakehner Perspekivlehrgang Vielseitigkeit zur Verfügung stellte!