Auszug in die Junggesellen-WG

Was macht der Pferdezüchter im Sommer, wenn alle Nachtwachen vorüber sind? – Korrekt, er setzt Weidezäune und fährt Futter ein. Mancher Nicht-Pferdemensch wird fassungslos den Kopf schütteln, welcher noch ganz bei Troste Mensch freiwillig in drei Tagen gut 4000 Meter Litze zieht, die dazu gehörigen Isolatoren verschraubt und unzählige Male fluchend in Brennnesseln und Disteln packt, während der gelbe Stern am Himmel ihm den Pelz verbrennt…

Der Pferdemensch hingegen weiß es genau! Es sind die nachfolgenden Bilder, die alle Arbeit lohnend machen!

Morgenstern und die beiden Jährlings-Jungs sind in die Sommerfrische gezogen. Und mal so ganz nebenher hat der gute alte Onkel Stern ihnen gezeigt, wo der Zimmermann den Hammer hin gehangen hat und hat sie im Galopp in aller feinster Manier lässig abgehängt… 🙂

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Türchen 14 – Von Seifenblasen und guten Wünschen

Jedes Jahr ist der 14. Dezember der Tag, an dem wir besonders an unseren Toulouse zurück denken.

Auch unser kleiner BabyBeau musste gestern viel zu früh den Weg über die Regenbogenbrücke gehen. Eine gebrochene Kniescheibe setzte seinem Leben ein viel zu frühes Ende. Auch wenn wir ihn schon als Absetzer in eine wunderbare Aufzucht abgegeben haben, so schmerzt es uns doch, dass der kleine Schatz nicht erwachsen werden durfte.

Zur Erinnerung an all unsere vierbeinigen Freunde, die schon den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen sind:

Eine Kiste voll mit Seifenblasen Jedes Pferd auf dieser Erde bekommt von Petrus zu seiner Geburt eine Kiste voll mit Seifenblasen geschenkt. Diese Kiste begleitet jedes von ihnen ihr gesamtes Leben lang, doch dieses Geheimnis kennen nur unsere geliebten Vierbeiner und Petrus. Weiterlesen

Türchen 6 – Wir wünschen einen schönen Nikolaustag!

„Regnet es an Nikolaus, wird der Winter streng, ein Graus.
Trockener St. Nikolaus, milder Winter rund ums Haus.“

Heute, am Tag des heiligen Nikolaus gibt es neben der obenstehenden Bauernweisheit ein wenig Geschichte.

Nikolaus von Myra war ein heute von vielen Sagen umwobener Bischof des 4. Jahrhunderts der als Schutzpatron der Kinder geehrt wurde. An seinem Namenstag – dem 06. Dezember – wurden schon immer die Kinder beschenkt. Der Brauch sich an Weihnachten zu beschenken existiert erst seit dem 16. Jahundert, er wurde im Zuge der Reformation in den evangelischen Landesteilen eingeführt worden. Hintergrund war, dass Luther die Heiligenverehrung der katholischen Kirche ablehnte, auf den Brauch des Schenkens aber nicht verzichten wollte und somit den katholischen Nikolaus durch das elsässische Christkind, das am 25. Dezember Geschenke verteilt, ersetzte. In den katholischen Gebieten wurde aber weiterhin am Nikolaustag beschert. Erst ab 1900 setzte sich das Christkind auch bei den Katholiken durch, wobei es lediglich hinzu kam, den Nikolaus jedoch nicht ersetzte. Der Adventskranz und der Weihnachtsbaum kamen aber erst viel später im 19. Jahrhundert dazu. Weiterlesen

Ich gehe mit meiner Laterne

Auch in diesem Jahr war unser Stern wieder das wichtige Sankt-Martins-Ross im Zug des  Polhausener Kindergartens.

Gewohnt würdevoll schritt unser Opi dann auch wieder vor den Kindern einher – Sichtlich hat er das Gewimmel am Feuer genossen.

Kurz waren wir besorgt, ob er sich nun von den Kindern tatsächlich in den Schlaf singen lässt, immer wieder fielen die Augen zu.

Dank moderner Technik dokumentiert ein kleines Video die Stimmung am Martinsfeuer.

12.05.2012 – Happy Birthday Morgenstern zum 20sten!!

Morgenstern genießt seine Rente, hier mal frisch paniert mit Wasser und Sand. Passend dazu im Hintergrund: Ein Regenbogen!

Zwanzig Jahre zählt unser Stern seit dem 12.05.2012!

Ein ordentliches Alter für ein Pferd, dass in seinem Leben sportlich etwas geleistet hat und sich noch immer bester Gesundheit erfreut.

Er genießt auch heute noch die Arbeit unter dem Reiter: Stolz präsentiert er die Serienwechsel und der Ehrgeiz packt ihn, wenn wir „Stechen“ spielen. 

 

Machs wie Dein Vater Sterni, werde gesund alt und bleib uns noch was erhalten!
Deine Eimerträger