Türchen 14 – Weiter geht es mit der Famile der Oka, hier Oka-Blümchen

Unsere Blümchen hat eine Wahnsinns Entwicklung in diesem Jahr vollzogen. Unter der Trächtigkeit wurde sie schon „viel mehr“ Pferd, nach der Geburt ihres ersten Fohlens wurde sie schlagartig viel mehr Persönlichkeit!

Aus dem kleinen, lieben Blümchen wurde eine ausgewachsene, große und vor allem selbstbewusste Blume. Eine toller Erscheinung!

Eigentlich hatten wir erwartet, dass sie ebenso wie ihre Mutter Oksana eine eher ranngniedrige Position in der Herde einnehmen würde, aber das Gegenteil war der Fall. Mit der Geburt ihres Sohnes war sie „wer“, wurde selbstbewusst und dominant im Auftreten und auch wir Menschen mussten uns auf andere Verhaltensweisen im Umgang einstellen. Da wo vorher nur ein vorsichtiger Fingerzeig notwendig war, wurde durchaus mal Handfestes notwendig.

Vom ersten Moment an fand sie sich sehr gut in ihre Mutterrolle ein. Zwar hatte sie nach der Geburt nicht so richtig Ruhe um noch etwas liegen zu bleiben, sprang schnell auf, zeigte sich kurz verwirrt, rannte zur Boxentür, guckte raus und realisierte ihr Fohlen erst dann, als sie einmal durch die Box kreiste. Und seither gab es nichts anderes mehr!

Unsere Streberblümchen war natürlich auch in dieser Disziplin vorbildlich! Als hätte sie noch nie was anderes gemacht dirigierte sie ihren Sohn zum Euter und wurde mit seinem Erfolg bei der Suche schnell belohnt.

Sie war eine wachsame Mami, beschütze Orik eifrig und war achtsam mit ihm. Lediglich in der Box hätte sie noch ein bisschen rücksichtsvoller sein können. Da erfur der kleine schon den ein oder anderen Rempler. Und auch mit dem Kraftfutter war sie später eigen: Das war bitte das ihre, er brauchte einen eigenen Trog.

Als dann Franzis Fohlen geboren wurde, blubberte sie aufgeregt Richtung Nachbarbox und startete dann tatsächlich auch beim ersten gemeinsamen Weidebesuch nach drei Tagen den Versuch, das Fohlen zu klauen. Franzi war konsterniert und guckte verzwiefelt, Gott sei Dank wurde aber keine der beiden böse und nachdem wir den geschockten Animo wieder seiner Mutter zusortiert hatten, kehrte Ruhe ein und das Thema wurde nie wieder eins. Der Himmel weiß, was Blümchen da geritten hat…

Nicht nur in der sozialen Stellung unterscheidet sie sich von ihrer Mutter, auch in in der Kinderbetreuung lässt sie es was lockerer angehen. Während Oksana immer hysterisch ihre Fohlen abschirmte – selbst, wenn diese längst schon gerne mit ihren Altersgenossen spielen wollten – ließ Blümchen es ab Ende Juni ruhiger angehen. Im Prinzip hatte Franzi konstant zwei Fohlen in der Betreuung. Orik besuchte seine Mutter tagsüber fast nur, wenn es ihn nach der Milchbar gelüstete.

In der ersten Rosse nach der Fohlenrosse besamten wir mit Adorator. Samstag zeigte sie leichte Rosseanzeichen, Sonntag Abend haben wir den Follikel kontrolliert, „Oh, wäre gut, wenn wir morgen (Montag) Samen hätten…“ – Da keine Chance mehr auf Versand bestand, Urlaub aber so kurzfristig auch nicht möglich war, wurde eine Transportkette organisiert :-):

Der Außendienstkollege, der sowieso in die Zentrale kommen wollte, fuhr einen Schlenker über Hinnemanns Krüsterhof und packte die gekühlten Adoratoren ein. Der Kühlschrank im Pausenraum erhielt für einige Stunden eine ungewöhnliche Befüllung mit einer großen grauen Styroporbox, welche dann wiederum am späten Nachmittag mit nach Wahn genommen wurde, damit ihr Inhalt termingerecht eingesetzt werden konnte.

Ein Schuss, ein Treffer: Blümchen ist tragend von Adorator, errechneter Termin ist Mitte April 2018. Was wir uns hier erwarten, wird eins der nächsten Türchen füllen.

Es folgte ein fauler Sommer ohne besondere Vorkommnisse. Anfang Juli ging es zur großen Fohlenschau nach Hörstein, bei der Blümchen ein sehr gutes Bild machte.

Im Oktober verließ uns dann ihr Sohn und sie trug auch seitdem schon das ein oder andere Mal den Sattel zwecks Schwangerschaftsgymnastik. Ihre aktuelle Figur wirkt sich allerdings nicht gerade positiv auf die Lage des Sattels aus, so dass wir das wieder einstellten.

Nachdem Orik schon kein kleines Fohlen war – und dass trotz Erstling – gucken wir voll Spannung auf den mittlerweile schon sehr voluminösen Bauch. So richtig schlank ist sie allerding auch während der Laktation nicht geworden, so dass wir einen Teil ihres Volumen auch schlicht dem guten alten Fett zuschreiben….

Das ist im Übrigen auch etwas, was man bei den jungen Stuten schon anders hat, als bei den alten. Die haben über die gesamte Zeit noch mehr Substanz. Weder Oksana noch Belli waren im fünften, sechsten Monat noch fett. Da sah man dann schon, dass da ein Fohlen dran hing. Nicht so beim Blümeli. Trotz großem, gutgenährtem Fohlen hate sie bis zum Schluss ein Wohlstandsbäuchlein. Franzi im Übrigen ebenso.

Wie das so bei den Zuchtstuten ist, folgt nun nach dem faulen Sommer auch ein fauler Winter 🙂 Tagsüber ist sie meist unterwegs mit ihrer besten Freundin Franzi, hin und wieder steht sie auch zwecks Fellpflege bei ihrer Mutter Oksana. Sie gibt jetzt schon mehr auf sich Acht, hält sich aus den ganz wilden Gruppenbockereien heraus, geht in solchen Situationen auf Abstand – eben das normale Verhalten für eine tragende Stute. Noch ziemlich genau vier Monate sind es zum nächsten kleinen „O“ das wir schon voller Spannung erwarten!

Türchen 7 – Der Verehrer. ADORATOR von Cedrus aus der Alana von Agar

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Die Homepage des Trakehner Verbandes titelte im Februar 2014: „Mit Adorator körte der Verband erstmals einen Hengst, der nicht nur in Polen gezüchtet wurde, sondern auch in polnischem Besitz steht. Züchter des sehr sportlichen dreijährigen Hengstes ist Krysztof Wojsiat, Besitzer des eben gekörten Adorator ist Marek Przeczewski aus Milakowo. Adorator zeigte sich in Münster mit großer Galoppade und viel Mechanik und Aktion im Trab. Souverän zeigte sich der Trakehner Hengst auch bei der Pflastermusterung und im Freispringen. Adorator geht über seinen Großvater mütterlicherseits, Agar, auf den in der Warmblutzucht so erfolgreichen Veredler Hyperion xx zurück, väterlicherseits u.a. auf den Trakehner Poprad, eines der erfolgreichsten Trakehner Springpferde (7. Platz Olympische Spiele 1972). Wie sein Halbbruder führt Adorator mit über 50 Prozent einen hohen Vollblutanteil.“ Weiterlesen

Türchen 9 – Exkurs zur H.Dv.12 und ihre praktische Anwendung Teil a)

9In den letzten Tagen haben wir über unsere jungen Pferde und über ihr Anreiten berichtet. Unsere Ergebnisse dürfen wir – sicher mit etwas Stolz – als gar nicht so schlecht bezeichnen. Und ja, natürlich sind wir weit, weit entfernt von einer Qualität und Genialität einer Ingrid Klimke beispielsweise, die uns immer und überall ein überragendes Vorbild ist. Aber jeder macht seins eben so gut wie er kann und mit den passenden Leitlinien versehen, kann es wohl auch ordentlich klappen. Weiterlesen

Türchen 23 – Der Nachwuchs und seine Entwicklung

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Wies007 FB_09_016 IMG_3487Im heutigen Türchen wollen wir auf die Entwicklung und Entwicklungsphasen unseres Nachwuchses eingehen. Und wir werden ebenso unverblümt auch Bilder aus den Entwicklungsstadien zeigen, die vielleicht etwas weniger vorteilhaft sind. Aber das ist ja nach mehr als 20 Tagen Köhler egal, wir alle haben ja gelernt, dass das, was einmal war auch wieder kommt. 😉

Der älteste Nachwuchs ist 2009 geboren: Maravedi und Belle Pèlerine, alias BabyBelle zählen in nur wenigen Tagen fünf Jahre.

Maravedi war der Erstling der Mirage und kam in einer Schwerstgeburt zur Welt.

Er gehörte zu den Fohlen, deren Halsung nach Definition Köhler was „stuckig“ war zu Beginn und auch die Fesselung war stark durchtrittig in den ersten Tagen. Er war ein großes Fohlen, gerade auch für einen Erstling einer älteren Stute, wuchs und entwickelte sich gut, schien aber das Wachsen als Jährling und Zweijähriger ausschließlich im Zeitlupentempo vollziehen zu wollen. Dreijährig maß er gerade 164 cm. Nun ist er bald fünf, der Hals ist nicht mehr stuckig und die Fesseln schon lange nicht mehr durchtrittig. Das Stockmaß lautet 170 cm 🙂 – Eine spätreife Sorte eben.

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14-IMG_2677Belle Pèlerine, besser bekannt als BabyBelle, war von Anfang an eins: Groß!! Und so verlegen, dass ihr rechtes Vorderbein konstant um die Kurve lief 🙂 Sie war als Fohlen nur kurz ansprechend, ihr fehlte alles puppige, der Kopf bekam schon bald die gefürchteten Sarafan-Beulen (siehe Türchen ) und durch die komplette Wachstumsphase war sie wirklich „Schrotti“.

Heute vierjährig steht sie gerade auf einer 21.8er Röhre, ist mit 174 cm Stockmaß eingetragen und erhielt im Typ eine acht. Sie hat ein schönes trockenes Gesicht mit einem wundervollen Auge, einer tollen Halsung, einer guten Oberlinie und einem immer aktiv arbeitenden Hinterbein.

Hier hat sich ein Pferd entwickelt, was unterm Sattel wirklich Spaß macht und was uns sehr gut gefällt!

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2010 wurden Oka-Märchen und Beau Cadeau geboren, die uns beide schon als Absetzer verließen. Oka-Märchen stammt nicht aus unserer Zucht, hier zeichnet noch Frau Dr. Dobberthien vom Altmarkhof als Züchterin. „Unser“ Märchen hat sich gut entwickelt, ist zu einer mittelrahmigen Stute mit sehr viel Adel herangewachsen. Beau Cadeau hatte sich sehr gut entwickelt und für ihn war die Hengstvorstellung geplant, aber leider beendete ein unglücklicher Weideunfall sein junges Leben viel zu früh.

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08-IMG_26222011 gab es nur ein Fohlen: Masurenfee

Masurenfee ist die mütterliche Halbschwester von Maravedi und zählt ebenso – wie alle „M“ zur spätreifen Sorte. Auch gehört sie zu eben jener Sorte von Fohlen, die sich so dermaßen unharmonisch entwickeln und hinzu kommt das Sarafan-Erbe: Die Höcker auf dem Nasenrücken. Wie oft haben wir unser Grätchen angesehen und uns immer wieder Mut zugesprochen, dass die Entscheidung, sie zu behalten in jedem Falle richtig war. Dieser Jährling hatte wirklich nichts charmantes im Äußeren. Lediglich ihr Charakter, der ist gleichbleibend traumhaft von Anfang bis heute gewesen. Nun zweieinhalbjährig, in wenigen Tagen schon als dreijährig zählend wird sie langsam wieder zum Pferd.

Aber wie Köhler es schon schreibt, was einmal da war kommt wieder und so geht es langsam „berauf“. 164 cm Stockmaß bei einer 21.5er Röhre. Vom leichten Blüter-Fundament sind wir also weit entfernt. 🙂 Das erwartete Stockmaß laut Zigeunermaß liegt bei 170 cm.

Apropos Zigeunermaß – hier wollen wir nochmal kurz zu Köhler schwenken:

Ältere Pferdeleute haben das „Zigeunermaß“ nicht in Vergessenheit geraten lassen. Sie schworen darauf, und so haben die Verdener Auktionen hiermit eine Studienreihe eingeleitet, die weiterhin läuft und verglichen wird. Regelmäße Umfragen ergaben 1979 auszugsweise folgendes Resultat (nach Dr. Enno Hempel): „Das sog. Zigeunermaß ist eine Methode, bei noch nicht voll ausgereiften Pferden das noch zu erwartende Wachstum zu bestimmen. Die ermittelten Maße beziehen sich auf das Bandmaß. Zur Feststellung des Zigeunermaßes wird ein Band von der Köte des Vorderbeins zum Ellenbogenhöcker gespannt und von hier nach oben umgeschlagen. Aus dem Abstand über der Widerristhöhe ergeben sich die cm noch zu erwartenden Größengewinns. Als Ergebnis von großer Deutlichkeit kann gesehen werden, daß das sogenannte Zigeunermaß sehr gute Anhaltspunkte für noch zu erwartendes Wachstum bei Warmblutpferden bietet, die noch nicht ausgereift sind. Da die Gruppe der Pferde, die über das Zigeunermaß hinausgewachsen sind, mehr als doppelt so groß ist, wie die Gruppe der Pferde, die das Zigeunermaß nicht erreicht haben, wird man von zu vermutendem „Mindestwachstum“ sprechen können.“

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2012 wurden Belgabad, Mirar und Oka-Blümchen geboren.
(Für die Bildbetrachtung: Belgabad = 2xweiß / Mirar = 1xweiß/  Oka-Blümchen = braun)

Als Belgabad auf die Welt kam, sah er bereits aus wie ein drei Tage altes Fohlen – so viel „Fleisch“ war da dran – und die Tierärztin konstatierte „So einen kann auch nur Belle mal eben auf die Welt bringen..“. Und ganz anders als die Jungs sonst, die ja schon mal was döselig sind, wenn es um die Milchbar geht, hatte Belgabad das innerhalb von wenigen Minuten raus. Er erhielt seinen Spitznamen „Turbo“. Was er niemals verlor in der bisherigen Zeit des Wachstums war sein wunderschönes Gesicht und seinen ‚dicken‘ Hals. Aber ansonsten wachsen die unterschiedlichen Partien irgendwie nacheinander: Erst das Mittelstück, dann die Hinterbeine zuletzt die Vorderbeine. Und so führt das dazu, dass es selbst bei Mister Charming, Turbo, Phasen gibt, die zweifeln lassen könnten.

Vier Wochen nach Turbo kam Mirar zur Welt.  Groß und langbeinig, enorme Bewegungen, ganz nobel in der Aufmachung.. und doch in der Masse die Hälfte von Turbo. Mehr der blütige Sportlertyp. Er wurde „Schmali“ und blieb Schmali und er entwickelte sich bislang à la „M“. Schmali war wirklich kein schöner Absetzer! Der Kopf sah im ersten Winter aus wie eine Pelzkugel.

Wenn die pferdeunkundige Mutter aufs Paddock guckt und vorsichtig fragt: „Aber das da, das ist aber nicht so schön, oder?“, dann weiß der Züchter was das Stündlein geschlagen hat….

Über den Sommer hat er sich in jedem Falle gemacht und wenn er sich bewegt, dann sind da eben die besonders guten Momente! Drei super Grundgangarten und eine Elastizität, die den Wunsch hervorruft direkt den Sattel zu holen. Hier mussten wir beim Fotos-sortieren für dieses Türchen an Köhler denken. An die Beschreibung des Aspiranten, der mit „Hängehals“ vor der Kommission steht und sich dann aber in Bewegung vorbildlich präsentiert. Das ist aktuell unser Schmali 🙂

Und bei allem darf man eben auch nie vergessen, dass man immer zwei betrachtet und dass das Schmali-Entlein gemeinsam mit dem Turbo-Schwan laufen muss. Welcher mann wollte wohl gerne ständig neben Brad Pitt stehen…. oder welche Frau neben Angelina Jolie….

Oka-Blümchen, kurz Blümchen, war von Anfang an schön und harmonisch und blieb das bislang über die gesamte Entwicklungsdauer! Klar mal was überbaut, aber immer schön in Kopf und Halsung, in sich stimmig – eine echte Dauer-Puppe.

Und doch zeigen sich auch bei Oksanas Kindern gleiche Eigenschaften.

Beide Fohlen, die bislang hier zu Welt kamen, waren zu Beginn eher etwas straffer und hölzern, gerade der Trab eher à la tip-tip-tip. Sowohl Märchen als auch Blümchen fingen an gut zu werden, wenn die gleichaltrigen Spielkameraden schlechter wurden: Im Absetzer-Alter. Dann beginnt diese Sorte langsam, sich zu entfalten, nutzt Körper und Kraft und setzt diese um in Bewegungsdynamik und -mechanik.

Hier denken wir, dass sich Blümchen sehr vielversprechend entwickelt und sind dementsprechend gespannt, denn sie ist die designierte Nachfolgerin ihrer Mutter.

Alle drei Jährlinge liegen aktuell bei 154 / 155 cm Stockmaß und lassen – wenn man dem alten Zigeuner glaubt – ein Endmaß von ~ 170 + cm erwarten.

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Last but not least – die 2013er: Belle Française (Franzi) und Bel Greco (Grieche)

52-IMG_2843 32-IMG_2743970598_633477743348407_2020339418_n01-IMG_286619-IMG_2937Unterschiedlicher können Fohlen wohl kaum sein! Franzi, in Aufmachung und Habitus das blütige Edelpferd und der Grieche, eher den bodenständigen Typ repräsentierend.

Franzi, von Anfang an super korrekt und wunderschön. Auch wenn sie nun ein bißchen vereselt, so ist sie immer noch edel und vornehm, einfach ein ganz tolles Fohlen! Eine Stute! Unverkennbar in Rasse- und Geschlechtstyp. Das womit man eigentlich weiter züchten will…. wir werden also die Entwicklung abwarten 🙂

Der Grieche wiederholt vermutlich die Geschichte seiner Mutter. Zunächst kam er mal verlegen auf die Welt und stand reichlich vorbiegig. Der Kopf war verbeult und zugeschwollen, als Erstling musster er sich den Weg wohl hart erkämpfen. Er schickt sich also an, nun für die nächsten drei Jahre „Schrotti 2“ zu werden, selbst sein Fell hat die gleichen komischen Wirbel wie BabyBelle sie als Absetzer hatte und deshalb irgendwie immer wie ein geplatztes Sofakissen aussah.

In der Bewegung allerdings, ja da ist der Grieche der athletischere der beiden Fohlen des Jahrgangs. Gummi, Kraft – alles was das Herz begehrt. Und wenn man sich an die Mords Muskelpakete erinnert, die er schon als wenige Wochen alter Jüngling durch die Gegend trug, dann weiß man, wohin die Reise wieder gehen wird.

Bis dahin heißt es eben abwarten! Sicher ist nicht zu erwarten, dass aus einer spätreifen Stute angepaart mit einem spätreifen Hengst etwas frühreifes fällt.

Wir haben auf Sport angepaart und ob dies gelungen ist, werden wir erst in einigen Jahren erfahren. Wir wagen die Prognose, dass es geglückt sein könnte, denn der Grieche bringt alles mit, was erbraucht – nun muss er nur noch in seinen Körper rein wachsen 😉

 

Türchen 22 – Warum es das Dressurpferd im Sinne der Zucht nicht gibt!

AK22Nicht mehr weit bis Weihnachten und es ist uns hoffentlich gelungen, eines DER Werke hippologischer Literatur portionsgerecht aufzubereiten und durch den Advent zu leiten. Möglicherweise geht es dem Leser unserer Türchen nach der Köhler-Lektüre ähnlich wie uns und er fühlt sich auch etwas mehr geerdet? Weiterlesen